MI lehnt Sondersitzung des Rates zur Multihalle ab


Minden (MI). Die Fraktion der Mindener Initiative (MI) lehnt eine Sondersitzung des Rates zur geplanten Multifunktionshalle ab. Damit reagiert die Unabhängige Wählervereinigung auf eine entsprechende Forderung der Fraktion Die Linke, die diese Sondersitzung Ende Juni angesetzt haben will (das MT berichtete am Mittwoch / Plus-Artikel).

Die Fraktion der Mindener Initiative (MI) lehnt eine Sondersitzung des Rates zur geplanten Multifunktionshalle ab.

Harald Steinmetz

„In Anbetracht der Tatsache, dass wir am 13. Juli die nächste reguläre Stadtverordnetenversammlung haben, sehen wir keine Notwendigkeit für eine Sondersitzung“, erklärt der Fraktionssprecher der MI, Harald Steinmetz, gegenüber dem MT. Entscheidend sei, dass das Thema Multifunktionshalle und ihre Kosten auf der Tagesordnung dieser Ratssitzung stehe und dort ausführlich behandelt werde.

Jäcke hat ausführlich informiert

Bürgermeister Michael Jäcke habe die Fraktionsvorsitzenden und Fraktionssprecher in den vergangenen Wochen zeitnah und ausführlich informiert, betont Steinmetz. „Leider war Die Linke nicht immer bei diesen Terminen anwesend.“ Das führe möglicherweise zu einem leichten Informationsdefizit. Hinzu komme, dass derzeit noch sensible Daten beispielsweise über die Beteiligung von Unternehmen an der Finanzierung der auf dem Rechten Weserufer geplanten Veranstaltungshalle im Moment öffentlich nicht behandelt werden könnten.

„Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung in der regulären Ratssitzung im Juli umfangreich über die aktuelle Entwicklung hinsichtlich des millionenschweren Projekts informieren wird und damit gerade auch die Fragen, die Die Linke und viele andere bewegen, beantwortet werden“, so der MI-Fraktionssprecher. Eine Sondersitzung bedeute außerdem weitere Kosten in vierstelliger Höhe.

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